30% für Heinz Christian – alias – “Bumsti” – Strache?
Posted on | Mai 12, 2010 | No Comments
HC Strache gab am Dienstag bekannt, dass er bei den kommenden Wahlen 30% als Ziel vor Augen habe und dieses auch erreichen will. Die Umstrukturierung seines “Unternehmens”, der FPÖ, soll diese Prozentzahl möglich machen.

Bildquelle: free-monkeys.at
Strache, wie Robert Misik in seinem Video zeigte auch “Bumsti” genannt, baut die FPÖ um. Einige gehen, vielleicht kommen auch neue Leute hinzu. Umstrukturierung ist beim “Rechten Flügel” nie neu gewesen. Zu wenig koordiniert ist das Verhalten dieser Richtung. Alles hinzuschmeißen und neu zu machen, scheint den FPÖlern immer wieder eine gute Idee zu sein. Bewusst habe ich folgendes miterlebt. Trennung von FPÖ und LiF. Trennung von FPÖ und BZÖ. Trennung von BZÖ und FPK. Annäherung von FPK an FPÖ. Und nun dürfen wir die Umstrukturierung von BZÖ und FPÖ miterleben. Natürlich sind Kursänderungen ab und an notwendig und richtig. Aber in so kurzer Zeit so viele?
Im Moment hört und liest man immer wieder in den Medien, dass Strache neue Leute – eine breite Spitze – zusammenstellen möchte. Barbara Rosenkranz hat er hierfür nicht auserwählt. Komisch, aber vielleicht ist ja etwas dran an dem Gerücht dass er sich mit der – wie er sie nannte – Hexe nicht verstehe? Martin Graf wohl auch nicht. “Die groß angekündigten glorreichen 7″ werden es wohl auch nicht mehr werden, dazu hat Strache feststellen müssen dass es scheinbar zu wenige geeignete Personen in seiner Partei gibt. Seit sich Strache vom rechten Flügel – verbal – distanziert, scheint es gar nicht mehr so leicht zu sein für „Nachwuchs“ in seiner Partei zu sorgen. Zwar gäbe es bestimmt einige interessierte Personen, aber seit Catrin Kerschhaggl weiß die FPÖ dass sie damit rechnen muss, dass ihre Mitarbeiter den Mund auf machen. Die Folgen sind leider oft unabsehbar.
Vielleicht war das auch der Grund für das BZÖ sich neu zu orientieren? Denn neben der FPÖ verfügt das BZÖ ebenfalls über Menschen bei denen es nur schwer abzuschätzen ist was passiert wenn sie den Mund aufmachen. Besonders denke ich hier an den nicht homosexuellen, immer braun gebrannten, „Lebemann“ von Jörg Haider.
Zurück zur FPÖ und der wohl interessantesten Aussage vom Bumsti, die beinahe täglich wiederkehrt, nämlich dass dieser oder jener in seiner Partei “eine wichtige Aufgabe” hätte. Das trifft auf Martin Graf zu, die Präsidentschaftsverliererin Rosenkranz und einige andere. Doch was sind diese wichtigen Aufgaben? Strache scheint sie nicht zu kennen, denn er hätte es uns bestimmt gesagt. Immerhin lässt er auch sonst keinen Moment aus um uns mit Informationen der Kategorie „hätte ich es nie gehört, wäre mein Leben dennoch erfüllt gewesen“ zu bereichern und auch ich muss gestehen, dass ich mir keine “wichtige Aufgabe” vorstellen kann für die jemand wie Martin Graf der Richtige wäre.
Fazit: Wenn sich nun schon FPÖ und BZÖ für nicht wählbar halten. Gibt es vielleicht eine Chance dass es den Wählern ähnlich geht? Wir dürfen gespannt sein. Ein Wahlergebnis von unter 5%, wäre wohl eher vernünftig.
Tags: Barbara Rosenkranz > BZÖ > Catrin Kerschhaggl > FPK > FPÖ > Heinz-Christian Strache > Jörg Haider > LiF > Martin Graf > Stefan Petzner
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